Essstörungen bezeichnen psychische Erkrankungen, die mit einem auffällligen und gefährlichem Essverhalten einhergehen. Die Beeinträchtigungen können das Leben nachhaltig schädigen.
Essstörungen sind Krankheiten der tausend Gesichter
Die bekanntesten Essstörungen sind die Anorexia nervosa, umgangssprachlich auch Magersucht genannt, und die Bulimia nervosa, die als Ess-Brech-Sucht bekannt ist. Vor einiger Zeit wurde dann auch die Binge-Eating-Störung als Essstörung kategorisiert, welche sich durch exzessive Essanfälle äußert. Essstörungen gehen häufig, aber nicht immer, mit einer Gewichtsstörung einher. Besonders die Bulimie versteckt sich oftmals hinter einem Normalgewicht und macht die gefährliche Erkrankung für die Außenwelt unsichtbar. Der verbindende Punkt aller Essstörungen ist deshalb nicht die Gewichtsveränderungen, sondern die andauernde gedankliche und emotionale Beschäftigung mit dem Thema Essen.
Gerät das Gewicht in Folge einer Essstörung stark aus der Bahn, bleibt dies nicht ohne körperliche Folgen. Außerdem wächst die psychische Belastung stetig an. Dadurch kann auf Dauer die Organisation eines Alltages unmöglich werden. Das Leben allgemein und die Beziehungen geraten durch die Erkrankung unter starken Druck. Eine multiprofessionelle Behandlung, optional stationär oder auch ambulant, ist deshalb unbedingt notwendig. Betroffene versuchen oftmals "alles alleine" zu schaffen. Eine Heilung ist möglich und wahrscheinlicher, je früher Betroffene lernen, über ihre Probleme zu sprechen.



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